Wenn der Baranco zum zu Hause wird

Irgendwo im nirgendwo hielt unser Auto. Um uns herum, so weit das Auge reicht Fels und Gestein. „Zwei mal Hupen“ lautete die Anweisung. Tatsächlich erhielten wir, auf unser nicht zu überhörendes Signal, eine Antwort. „Kommt nur rauf“ rief jemand. Wir blickten angestrengt nach oben doch so hoch man am Fels auch entlang sah, es war niemand zu sehen. Wie auch. Der Weg nach oben war so steil und lang, dass man unmöglich von unten jemanden hätte erkennen können. Oben angekommen erblickten wir ein zu Hause der etwas anderen Art. Verschiedene kleine Höhlen, in denen Küche, Schlafzimmer, Werkstatt und ein Meditationszimmer ihren Platz fanden. Wunderschön angelegte Pflanzen und fließend Wasser und Strom. Mitten in einem Barranco, gefühlt unendlich weit von der Zivilisation entfernt. Der Bewohner war für mich der Inbegriff für einen starken Willen. Über Jahre hinweg hat er nur mit seinen zwei Händen die Höhlen ausgebaut und jedes noch so kleine Detail, jedes noch so winziges Accessoire diesen Barranco hinauf getragen. 

Ein zu Hause, welches man nicht alle Tage zu sehen bekommt.

Ein zu Hause im Barranco. 

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